Kunz

Mit «No Hunger» veröffentlicht KUNZ das dritte Studioalbum in nur drei Jahren. So kann man es denn auch als eine musikalische Weiterführung der früheren Alben «Eifach so» (2014) und «Mundart Folk» (2015) bezeichnen. Die für KUNZ so prägenden Elemente wie Hackbrett und Mandoline, die eingängigen Melodien und das charmante Lokalkolorit, das zwischen den Textzeilen hervorblitzt, sind auch bei den neuen Aufnahmen präsent. Nur würfelt sie KUNZ auf «No Hunger» einmal neu, packt sie in den Rucksack und macht sich mit seinen Jungs, derselben unbändigen Energie und ansteckender Abenteuerlust auf grosse Reise: und es fägt wie seit eh und je!

Einige neue Elemente machen «No Hunger» zu KUNZ’ bisher rundestem Werk. Die Band wird musikalisch beispielsweise mit einem Gastmusiker an der Geige ergänzt. Und die Texte und Melodien tanzen nicht mehr nur um die Kirche im Dorf, sondern munter und lebensfroh auch über den hiesigen Tellerrand. So erzählt «Marie» die kleine Geschichte einer grossen Begegnung fernab von daheim. In «Seisch e Gruess» werden lüpfig-irische Klänge angeschlagen, die einen direkt mit auf eine Reise aus der Stadt ins Grüne nehmen. Bei «Räubertochter» erkennt man die klaren Einflüsse von Balkan Musik, für deren leichte Melancholie KUNZ eine Leidenschaft hegt.

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