Ouroborus

Die Nordfassade des Stadtturms wird mit vom TIKA-Universum inspirierten Projektionen bespielt.

Von Maja Hürsts TIKA-Universum inspiriert schafft der Künstler reduzierte Animationen und Kompositionen. In Form einer sich wiederholenden Kurzgeschichte beleben sie von Eindunkeln bis Festende die Gemäuer des Stadtturms.

Der Ouroboros ist ein altgriech. Bildsymbol einer sich in den Schwanz beissenden Schlange. Dargestellt ist ein in sich geschlossener Kreis, ein alles andere ausschliessendes, autonomes Wesen. Der Kreis(-lauf), als vollkommene Form, in Bewegung. Alchemisch führt der Zyklus zu einer Verfeinerung durch stete Wandlung.

Der «Loop» im Sinne von Pascals Projektion visualisiert uns eine kleine Evolutionsgeschichte in vier Kapiteln (Wasser, Erde, Feuer, Luft) auf rund 350 Quadratmetern historischem Bauwerk. Bewegte Punkte und handgezeichnete Linien formen Figuren, bauen sich als dichte Welt vor uns auf und zerfallen wieder. Das Versus vom Mit-und Gegeneinander an der Grenze Neu(-land) zu Alt(-Stadt), wo sich die Zeit im Nebeneinander von gestern und heute aufzulösen scheint.

pixelpunx.video

Konzept und Realisation:
Pascal Arnold in Zusammenarbeit mit der Festgestaltung.

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