Tränenbrünneli

Der Norden, als Untergebiet der Muse, ist mit einem feinstofflichen Kulturbegriff ausgestattet und verdichtet sich zunehmends vom Bahnhofplatz, dem nördlichen Ende des «Neu(-land)s», über die Untergebietsgrenze in den Spektakelort-Kurpark, hinab in den Mikrokosmos Tränenbrünneli: Entlang der Limmat inszenieren mehrere Vereine rings um das Tränenbrünneli eine einzigartige Festivallandschaft. Erschlossen vom Kurpark mit einer Treppenanlage die 100% Gefälle überwindet und die Besucher mitten in den Festraum führt. Integriert in diese bietet das Freiluftkino auf einer ersten Plattform, mit Fantoche zu Gast, einen Ausblick in filmische Welten und eine atemberaubende Aussicht im «Fenster zur Welt». Das Freiluftkino wird seinem Namen gerecht!

Für die Aufgabe, den Hang und die einzelnen «Tatorte» mittels Lichtinstallationen zu einem Bild zu verweben, konnte der Ennetbadener Künstler Mo Flachsmann (Kollektiv Packungsbeilage) gewonnen werden. Mit mehreren Lichtobjekten namens «Polyhedra one» wird das Thema der alternativen Bühne über die Promenade hinaus getragen.

In dem von verschiedenen Institutionen und Künstlern getragenen Mikrokosmos «Polygon» trifft ein alternatives Musik- und Kulturprogramm auf Raumgestaltung, Lichtinstallationen, Kunst und kulinarische Vielfalt. Dahinter stehen Macher- und VertreterInnen des One of a Million Musikfestivals, von INOX Live, dem Royal, dem Werkk Kulturlokal Baden sowie des Openair Wettingen in enger Zusammenarbeit mit der Festgestaltung. An den Wochenenden ist auch Wassermusik zu hören- inspiriert vom Tränenbrünneli.

Polygon lädt ein zum kleinen Snack und feinsten Drinks oder dem Verweilen beim Brunch, Mittag- oder Abendessen. Das gesamte Essens- und ein Teil des Getränkeangebots werden mit saisonalen Bio-Produkten zubereitet.

Direkt am Limmatufer lockt die vollständig aus Karton gebaute Festwirtschaft «Le Kartoon» mit familiärer Atmosphäre und Bouleplatz sowie einem Hauch Savoir vivre & Laisser faire. Vom Verein Kafi Royal wird das Teehaus «Nour» zusammen mit Geflüchteten und Asylsuchenden gebaut und betrieben. Ein Ort des kulturellen Austauschs, zum heimisch fühlen, für Spiel und Darbietung sowie gemeinsames Geniessen ohne Konsumzwang.